Hautfeuchtigkeit in der Heizperiode

Die Haut leidet während der Heizperiode: Mit Ende des Sommers sinkt in zentralbeheizten Räume die Luftfeuchtigkeit, oft auf extrem niedrige Werte. Der Grund dafür ist die geringe Fähigkeit von kalter Frischluft, Feuchtigkeit von außen in die Räume zu transportieren. Auch beim Aufheizen bleibt der Gehalt an Wasser konstant, während die von der Temperatur abhängige relative Luftfeuchtigkeit sinkt.

Nicht nur die Zimmerpflanzen leiden, sondern auch die Bewohner. Während dem Gummibaum im Büro mit Gießkanne und Wasserzerstäubern leicht zu helfen ist, hat der Körper höhere Ansprüche an das Raumklima. Ausgetrocknete Schleimhäute in Nase und Rachen werden durchlässig für Viren und Bakterien und bilden damit den Nährboden für Erkältungen und Hautreizungen.

Richtige Hautpflege im Winter

Aber auch die Oberhaut wird angegriffen: Besonders exponiert sind Bereiche der Gesichtshaut, die wegen der geringen Hautdicke schnell austrocknen. Die Lider oder die Haut an den Händen ist meist zuerst betroffen und bilden ein feines Geäst von Knitterfältchen. Mit der richtigen Pflege und Ernährung ist man aber nicht chancenlos gegen die Nachteile der feuchtigkeitsarmen Zeit. Man muss sein Möglichstes versuchen, um viel Wasser in den Körper zu bringen und die Haut vor dem Austrocknen zu schützen.

Als Schutz von außen empfiehlt sich die Anwendung einer feuchtigkeitsspendenden Gesichts- und Handcreme, die man am besten nach einer Beratung durch die Expertinnen in den Parfümerien und Apotheken auswählt. Weil trotz aller Tests durch die Kosmetikhersteller nie ganz auszuschließen ist, dass eine neue Creme allergische Reaktionen hervorruft, testet man die Verträglichkeit ab besten an einer kleinen Stelle wie beispielsweise der inneren Armbeuge. Die Haut dort ist ähnlich fein wie die Gesichtshaut, man kann aber allergische Reaktionen wie Schwellungen, Pusteln oder Rötungen gegebenenfalls abklingen lassen, ohne gleich mit geflecktem Gesicht herumlaufen zu müssen.

Mehr Wasser…

Aber was hilft das ganze Cremen, wenn im Körper keine Feuchtigkeit vorhanden ist? Wenig…

Empfehlungen zur richtige Menge der täglichen Flüssigkeitsaufnahme gibt es genügend: Zwei bis drei Liter Wasser pro Tag erscheinen den Ernährungsexperten gerade richtig. Nicht wenige stöhnen bei diesen Ansprüchen und können sich nicht vorstellen, so viel zu trinken. Dabei genügt es oft, sich nur eine Wasserflasche in Reichweite zu stellen oder den Gang zum Wasserspender zu einem regelmäßigen Ritual während des Tages zu machen. Der Besuch beim Wasserspender tut nicht nur der Schönheit gut, sondern ist auch eine gute Gelegenheit, sich in den Büroklatsch einzuklinken und die Kollegen auf einen kurzen Tratsch zu treffen. Speziell im Winter sind aber auch Früchtetees oder andere ungesüßte, alkoholfreie Getränke ein willkommene Abwechslung.

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