Mobil im Alter

In ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen erleben die Möglichkeit zur Benutzung eines Treppenliftes als große Vereinfachung ihrer täglichen Wege. Im Gegensatz zu gesunden Menschen, die Treppen kaum als Hindernis wahrnehmen, bilden Niveauunterschiede zwischen den Geschossen ein beinahe unüberwindbare Barriere, sobald der Bewegungsapparat durch eine Verletzung oder schwindenden Kräfte im Alter seine Aufgaben nicht mehr in vollem Umfang erfüllen kann.

Die Mehrheit der Betroffenen stellen ältere Menschen, für die der nachträgliche Einbau eines Sitz-Treppenlifts ein Weg zum Erhalt vom Selbständigkeit und Mobilität ist. Die Alternativen sind meist nur der Umzug in eine ebenerdige Wohnung oder die Übersiedlung in eine betreute Wohnstätte. Vielen erscheint in Anbetracht dieser Wahlmöglichkeit der nachträgliche Einbau eines Treppenlifte als die attraktivere Lösung, auch in Hinblick auf die Kosten eines Wohnungswechsels.

Der Sitztreppenlift wird dazu über eine an der Treppenwange geführte Scheine montiert und mit Hilfe eines elektrisch betriebenen Motors zwischen den Stockwerken gesteuert. Der nachträgliche Einbau in teils auch schon ältere Wohnhäuser stellt die Anbieter der Treppenlifte in der Regel vor keine großen Probleme, da selbst für schmale oder gewundene Treppenverläufe geeignete konstruktive Lösungen gefunden werden können.

Je nach Aufgabe kommt dazu eine von drei Treppenlift-Arten zum Einsatz:

  1. Der bereits erwähnte Sitzlift: Hier wird eine Sitzfläche, optional auch ergänzt mit Arm- und Rückenlehnen, motorisch entlang der inneren oder äußeren Seite der Treppe bewegt. Geeignet ist dieser Typ für Menschen, die sich ohne fremde Hilfe in der Ebene gehen oder von Rollstuhl in den Sitz bewegen können und daher selbst ein- und aussteigen. Für die Sicherheit des Fahrgasts sorgen Gurte und oft auch elektronische Überwachungsinstrumente, die einen Zusammenstoß mit Hindernissen während der Fahrt erkennen.
  2. Der Plattformlift besteht aus einer befahrbaren Fläche, die den Transport von Rollstühlen und ähnlichen Lasten ermöglicht. Damit verbunden ist ein erheblich gesteigerter Platzbedarf, der die Montage in Stiegenhäusern üblicher Größe oft unterbindet. Seinen Einsatz findet der Plattformlift daher häufig in öffentlichen Gebäuden oder in Neubauten.
  3. Der Stehlift ist die einfachste Version: Eine ebene Fläche erlaubt den stehenden Transport, Haltegriffe sind der einzige „Komfort“ für den Fahrgast.

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